Künstler der Herbstkonzerte 2015

Die Künstlerin des 1. Konzerts

Sofia Gülbadamova, Klavier

Sofia Gülbadamova, Klavier

Sofja Gülbadamova, Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in USA, Frankreich, Spanien, Russland und Deutschland, gewann im Jahr 2008 gleich zwei internationale Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6. Internationalen Francis-Poulenc-Klavierwettbewerb, wo ihr außer des 1. Preises zusätzlich noch der Spezialpreis für die beste Interpretation der Werke von Poulenc zuerkannt wurde. Im Juli 2010 gewann sie den Grand Prix beim Internationalen Rosario-Marciano-Klavierwettbewerb in Wien. Im Oktober 2010 wurde ihr der 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „André Dumortier“ in Belgien verliehen.
Ein besonderes Highlight ihrer bisherigen Laufbahn stellte ihr Debüt bei einem der wichtigsten Klavierfestivals in Deutschland, «Raritäten der Klaviermusik» in Husum im August 2012. Die daraufhin bei dem dänischen Plattenlabel “Danacord” erschienene Sammel-CD der Festivaledition 2012, wo ein großer Teil dem Programm von Sofja Gülbadamova gewidmet ist, wurde von der englischen Zeitschrift Gramophone als Editor Choice Award der Ausgabe im November 2013 besonders hervorgehoben. Im August 2013 war sie erneut zu Gast bei diesem außergewöhnlichen Festival, das mittlerweile zu den Top Ten der internationalen Klavierfestivals weltweit gehört.
Zu den wichtigsten Ereignissen der letzten Jahre zählen u.a. ihr Debüt im Teatro Colón in Bogota (August 2015, Klavierkonzert von Clara Schumann), im Großen Saal der Philharmonie in Sankt Petersburg (Februar 2014, Klavierkonzert von Antonín Dvořak), in der renommierten Klavierreihe von Bayer Kultur in Wuppertal und Leverkusen (Februar 2015) und am Konzerthaus Berlin (Oktober 2013) sowie beim Festival Cully Classique in der Schweiz im Juni 2014 und beim Pianistenfestival Tübingen im Mai 2013.

Die Künstlerinnen des 2. Herbstkonzerts

Boglarca Pecze, Klarinette

Boglarca Pecze, Klarinette

Boglarka Pecze, 1986 in Ungarn geboren, fing mit neun Jahren an, Klarinette zu spie-
len. Bis 2004 besuchte sie das staatliche
Konservatorium für Musik, Tanz und Male- rei in Pécs, seit 2005 lebt sie in Deutsch-
land.
Sie studierte bei Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck und war
2009/2010 Stipendiatin bei der Internationalen Ensemble „Modern
Akademie Frankfurt“, wo sie ein Aufbaustudium im Bereich neue Musik bei Nina Janßen absolvierte.
Die 29—jährige ist Preisträgerin Zahlreicher internationaler Wettbewerbe, des Stockhausen Preises 2010 und 2011, des DAAD-Preises 2011 sowie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs2013. Zahlreiche Solo- und Kammermusikauftritte führten Boglarka Pecze bereits durch Europa, Asien und die USA.
So konzertierte sie z.B. beim Contemporary Music Festival Huddersfield, den Salzburger Festspielen sowie beim Internationalen Musikfestival Shanghai.
Mit ihrem selbstgegründeten Trio Catch gewann sie den Hermann und Milena Ebel Preis 2012, den Berenberg Kulturpreis 2014.
Für die Saison 2015/ 16 ist das Trio von der European Concert Hall Organisation für die Reihe „Rising Stars“ nominiert und wird in den wichtigsten Konzerthausern Europas auftreten.
Die Debüt CD des Trio Catch erschien beim Label col legno.

Lisa Schmalz, Sopran

Lisa Schmalz, Sopran

Die 1991 in Kiel geborene Sopranistin Lisa Florentine Schmalz sammelte erste musikalische Erfahrungen im Geigenunterricht. Ihren Gesangsunterricht begann sie bei Heike Wittlieb. Nach diversen Bundespreisen bei „Jugend musiziert” erhielt sie mit 19 Jahren ihr erstes Solo- Engagement an der Kieler Oper als Papagena. Seitdem ist sie dort regelmäßig als Gast engagiert und gastierte in der Spielzeit 14/15 zudem am Theater Lüneburg. Seit Herbst 2011 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in der Klasse von Prof. Carolyn James. Wichtige Impulse erhält sie in der Liedklasse von Prof. Burkhard Kehring. Lisa Schmalz besuchte während ihrer Ausbildung Meisterkurse bei Reri Grist, Rudolf Jansen und Ks. Brigitte Fassbaender. Von April bis Juli 2015 studierte sie im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Yvonne Naef.
Seit drei Jahren arbeitet sie regelmäßig mit dem jungen Regisseur Benjamin van Bebber zusammen. Die gemeinsamen Theaterproduktionen (u.a. Dido und Aeneas – H. Purcell (2011) und Piramus und Thisbe – J.A. Hasse (2015) ) gastierten u.a. auf Kampnagel (Hamburg), in der opera stabile der Staatsoper Hamburg und im Kleinen Haus des Theaters Bremen.
Seit 2014 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt jüngst den Masefield Studienpreis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.. Im Februar 2015 war sie Preisträgerin des Mozart Wettbewerbes der Absalom- Stiftung Hamburg. Im Frühjahr diesen Jahres entstand eine erste solistische Aufnahme für den NDR im Rahmen des Förderprogramms „Junge Künstler im Norden“. Lisa Schmalz war im Juli 2015 Teilnehmerin des Eppaner Liedsommers (Italien) und besuchte dort einen Meisterkurs von Ks. Brigitte Fassbaender.

Mariana Popova. Klavier

Mariana Popova. Klavier

Die Pianistin Mariana Popova absolvierte ihre musikalische Ausbildung in Bulgarien und Deutschland als Stipendiatin mehrerer Stiftungen, darunter die Oscar-und-Vera- Ritter- Stiftung, die Budge-Stiftung, sowie die französische Schlumberger-Stiftung. Zu den zahlreichen internationalen Wettbewerbserfolgen, die die junge Pianistin erzielte, gehören Preise beim „Summit Music Festival“ in New York, beim Wettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona, beim „Köster Klassik“ – Kammermusikwettbewerb und beim „Elise-Meyer- Wettbewerb“ in Hamburg, beim „Concours International de Musique de Chambre“ in Lyon und beim internationalen Brahms- Lied Wettbewerb in Pörtschach.
Mariana Popovas Konzerttätigkeit als Liedbegleiterin, Kammermusikerin und Solistin führte sie in viele europäische Länder, nach Russland, China und in die USA. Pianistische Soloauftritte und Kammermusik-Konzerte hatte Mariana Popova u.a. im Rahmen des „Summit Music Festivals“(New York), beim Aarhus Festival für Neue Musik (Dänemark), beim Varna Summer (Bulgarien), den „Heures Musicales de
Biot“ (Frankreich), den „Hamburger Klangwerktagen“ und bei den Schwetzinger Musikfestspielen. Es entstanden bereits erste CD- Einspielungen sowie zahlreiche Rundfunk und Fernsehaufnahmen in Bulgarien, Deutschland (NDR, MDR, SWR), Frankreich (Radio France).
Mariana Popova war offizielle Klavierbegleiterin auf Gesangs-Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Reri Grist, Angela Denoke, Margreet Honig und Robert Holl. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte für Vokalbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2013 war Mariana Popova Gastdozentin für Liedinterpretation am Konservatorium Shanghai / China.

Der Künstler des 3. Herbstkonzertes

Daniel Sepec, Geige

Daniel Sepec, Geige

Daniel Sepec, 1965 in Frankfurt am Main geboren, bekam seinen ersten Geigenunterricht bei seinem Vater und studierte bei Dieter Vorholz in Frankfurt und Gerhard Schulz in Wien.
Seit 1993 ist Daniel Sepec Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt.
Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik gewann die Barockvioline für Daniel Sepec zunehmend an Bedeutung. So wirkt er ebenfalls seit langer Zeit als Konzertmeister in dem auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit.
Als Solist trat er mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf.
Zusammen mit Antje Weithaas, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras gründete Daniel Sepec 2004 das Arcanto-Quartett, das seitdem in den wichtigen Musikzentren Europas konzertiert. Unter dem Platten-Label Harmonia Mundi France erschienen mit diesem Ensemble Streichquartette von Bartok, Brahms, Debussy, Ravel, Dutilleux, Mozart und dem Streichquintett von Franz Schubert.
Für seine Aufnahme der Beethoven-Sonaten mit Andreas Staier, die internationale Anerkennung fand, spielte Daniel Sepec auf der wiedergefundenen Violine des Komponisten.Dieses Instrument wurde ihm dankenswerterweise vom Beethoven-Haus Bonn geliehen. Die folgende Einspielung des Duos erschien im Juni 2010 mit den Sonaten Robert Schumanns und der Chaconne von J.S.Bach in der Version Schumanns.
Im September 2010 erschien die Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, die Sepec zusammen mit Hille Perl (Gambe), Lee Santana (Laute) und Michael Behringer (Orgel) für das Label Coviello Classics eingespielt hat. Diese Einspielung wurde daraufhin mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Unter dem selben Label folgte 2011 eine Aufnahme der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi zusammen mit Der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
September 2010 bis Juli 2014 unterrichtete Daniel Sepec als Professor an der Hochschule für Musik in Basel,
2014 bekam er einen Ruf für eine Professur an die Musikhochschule Lübeck.

KÜNSTLER DER SAISON 2014

Im 1. Frühjahrskonzert tritt das Hyperion-Trio auf.

Das Hyperion-Trio

Hagen Schwarzrock (Klavier) · Oliver Kipp (Violine) · Katharina Troe (Violocello)

Das Hyperion-Trio zählt zu den führenden deutschen Klaviertrio-Ensembles. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 hat es sich im In- und Ausland einen hervorragenden Namen gemacht und ein ungewöhnlich großes Repertoire zur Aufführung gebracht.2001 gewann es den Internationalen Johannes- Brahms-Wettbewerb für Kammermusik in Pörtschach (Österreich).Auf internationalen Konzertpodien und Festivals ist das Hyperion-Trio ein gefragter Gast. Seit 2006 hat es neben romantischem Kernrepertoire (Mendelssohn, Schumann,  Brahms) auch Aufnahmen unbekannter Werke vorgelegt, die in der Presse sehr gute Resonanz fanden (Atli Heimir Sveinsson, Max Reger, Paul Graener, Emil Hartmann, Iwan Knorr).

Demnächst erscheinen Aufnahmen der Trios von Robert Kahn und Joseph Marx beim CD-Label cpo.

Im 2. Frühjahrskonzert ist wieder der Madrigachor Kiel zu Gast.

siehe unter 2012

Madrigalchom in Klosterkirche

der Madrigalchor nach einem Konzert in der Klosterkirche

Friederike Woebcken in der Klosterkirche

Friederike Woebcken

Das 3. Frühjahrskonzert am 6. April 2014 um 17:00 Uhr
in der St. Johanneskirche in Brügge gestalten unter dem Motto „Erwachet zum neuen Leben“

Julian Redlin, Bass, und Jörn Boysen, Cembalo

Der Cembalist und Dirigent Jörn Boysen studierte zunächst an der Musikhochschule Lübeck, bevor er am Königlichen Konservatorium in Den Haag sein Cembalostudium aufnahm.

Während seiner Studienzeit gründete er das Barockorchester Musica Poetica, gab Gastspiele in ganz Europa und konzertierte bei vielen Festivals. Als Dirigent und Continuospieler arbeitete er mit Orchestern in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Er ist künstlerischer Leiter der Konzertorganisation Musica Antica da Camera in Den Haag und verantwortlich für fünf Konzertreihen.

Julian Redlin erhielt im Knabenchor Hannover seine erste professionelle Ausbildung als Altist. In seinem Studium der Musikwissenschaften an der Uni Kiel widmete er sich insbesondere der Zeit um 1750 und gründete ein Vokalensemble für Alte Musik. Er studierte Gesang bei namhaften Lehrern und schloss 2012 an der renommierten Schweizer Hochschule für Alte Musik, der Schola Cantorum zu Basel, sein Studium mit Auszeichnung ab. Seine Auftritte als Konzertsänger führten ihn über Deutschland auch ins europäische Ausland.

Das 4. Frühjahrskonzert am 11. Mai 2014 um 17:00 Uhr
in der Klosterkirche
wird als Kinderkonzert gestaltet.

Peter und der Wolf

Die HamburgerTheaterManufaktur präsentiert unter der Schirmherrinnenschaft von Bischöfin Maria Jepsen das Märchen in einer einzigartigen neuen Version. Wo sonst die handelnden Figuren jeweils durch ein Musikinstrument charakterisiert werden und ein ganzes Orchester aufspielt, zeigt die Orgel die Vielfalt ihrer Klangmöglichkeiten. Mit feinem Sprachwitz wird die Geschichte in der Übersetzung Loriots erzählt.

 

5. Frühjahrskonzert am 25. Mai 2014 um 17:00 Uhr
in der Klosterkirche

 

Studierende der Klarinettenklasse Lübeck werden in diesem Konzert unter Mitwirkung von Sabine Meyer und Reiner Wehle ein Programm mit dem Titel „Mozart und Moderne“ meisterlich virtuos intonieren.

In der Klarinettenklasse Lübeck studieren in der Regel bis zu 20 junge Musiker aus Deutschland, aber auch aus China, Japan, England, Belgien, Ungarn und Russland. Ehemalige Studierende bekleiden heute hauptamtliche Stellen an Musikschulen und in verschiedenen Orchestern. Daneben spielten sie mit Zeitverträgen und als Praktikanten unter anderem bei den Berliner Philharmonikern und in vielen anderen Kulturorchestern Deutschlands. Auch bei internationalen Musikwettbewerben waren Studierende der Lübecker Klarinettenklasse erfolgreich, so beim ARD-Wettbewerb 2008 in München mit drei Preisen, wobei der seit 40 Jahren nicht mehr vergebene erste Preis an Sebastian Manz ging.

Seit 1993 haben Sabine Meyer und Reiner Wehle eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne und prägen maßgeblich das hohe Niveau ihrer Meisterklasse.

Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin mit mehr als dreihundert Orchestern im In- und Ausland und ist neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem Preis „Echo Klassik“ Trägerin zahlreicher weiterer Musikpreise.

Reiner Wehle war fünf Jahre Mitglied der Münchner Philharmonie, bevor er 1985 Erster Solo-Klarinettist der Radio-Philharmonie Hannover des NDR wurde. Konzertreisen führten ihn als Solisten bedeutender deutscher Orchester in viele europäische Länder. Er ist als Jury-Mitglied bei bedeutenden Musikbewerben gefragt.

6. Frühjahrskonzert am 8. Juni 2014 um 17:00 Uhr
in der Klosterkirche
ist ein Jazz-Konzert

mit Addi Münster und der old merryrale Jazzband 

Passend zum „Lindenmarkt“ rund um die Klosterkirche bietet dieses Konzert am Pfingstsonntag wie seit 2007 JAZZ vom Feinsten. Die OLD MERRYTALE JAZZBAND gehört seit 1956 zu den beliebtesten Jazzbands Deutschlands. Heute wird sie von Jost (Addi) Münster geführt, der die Gruppe 1994 neu formiert und zum Teil verjüngt hat. Mit Gerhard Vohwinkel, dem Trompeter, Komponisten und Arrangeur, holte er auch den früheren musikalischen Leiter nach Hamburg zurück. Ihr bekannt fröhliches Spiel mit dem besonderen Sound wird ein Programm in der ganzen Bandbreite der verschiedenen Stil.

 

old merrytale Jazzband

old merrytale Jazzband

 

7. Frühjahrskonzert am 22. Juni 2014 um 17:00 Uhr
in der Klosterkirche

Musik aus der zeit um 1500 

Einen Höhepunkt der Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Tod der vor 500 Jahren in der Klosterkirche beigesetzten Herzogin Anna von Brandenburg und der damit verbundenen Ausgestaltung der Klosterkirche bildet das gemeinsam von der Hamburger Ratsmusik und dem reger-chor-bordesholm gestaltete Konzert am 22. Juni. Mit dem besonderen Klang der „alten“ Instrumente wie Renaissance-Flöte, Laute, Gambe und Regal und der entsprechenden Chormusik der Zeit um 1500 wird der Raum akustisch die Atmosphäre vor 500 Jahren widerspiegeln. Zusätzlich zur Musik werden Passagen aus Briefen von Anna von Brandenburg gelesen, die uns einen Einblick in ihre besonderen Lebensumstände vermitteln.

Hamburger Ratsmusik

Hamburger Ratsmusik

Hamburger Ratsmusik
Simone Eckert (Renaissance-Viola da gamba); Maria Pallasch (Renaissance-Blockflöten); Ulrich Wedemeier (Laute, Renaissance-Gitarre); Michael Fuerst (Regal)

der reger-chor-bordesholm nach der Aufführung von Distlers Weihnachtsgeschichte

reger-chor-bordesholm,
Leitung: Norburg Najock

 

 

DIE KÜNSTLER DER SAISON 2013

Das Quartett Inegal:

Nika Brivic, Violincello

Eygló Dorá Davidsdottir, Violine

Hoachim Kelber, Bratsche

Lucas Brunnert, Violine

Quartett Inegal

Die vier jungen Musiker dieses Streichquartett-Ensembles fanden sich 2008 an der Musikschule Lübeck zusammen und erhielten ihren ersten Unterricht bei Prof. Barbara Westphal und Prof. Heime Müller. Nach den ersten erfolgreichen Konzerten in Lübeck beim renommierten Brahms-Festival konnte das Quartett sein Spiel unter verschiedenen Lehrern vertiefen.

Zudem erhielt das Quartett die Gelegenheit zu einer professionellen Aufnahem im Rolf-Liebermann-Studio des NDR. Verschiedene Aufnahmen wurden bereits international ausgestrahlt. Mittlerweile konzertiert das quartett im In- und Ausland und erhielt in Island auf dem internationalen Wettbewerb des „Icelandic Chamber Music Festival den 1. Preis.

Auf dem Programm des 1. Frühjahrskonzerts in Brügge spielen die Musiker EWerke von Johannes Brahms, Franz Schubert und Bela Bartók.

 

Madrigalchor Kiel

Der Madrigalchor Kiel ist seit vielen Jahren zu Gast in den Frühjahrskonzerten der Bordesholmer Klosterkirche

Er wurde 1990 von seiner Leiterin Friederike Woebcken gegründet. Die 34 Sänger und Sängerinnen kommen aus Kiel und Umgebung. Der Chor hat sich weit über den norddeutschen Raum hinaus einen Namen als Spitzenensemble auf dem Gebiet der A-cappella-Chormusik gemacht. Einen Schwerpunkt bilden dabei Chorwerke aus dem skandinavischen Repertoire der Romantik und der Moderne.

Im diesjährigen Konzert möchte der Chor aus verschiedenen Blickwinkeln die Liebe als die intensivste menschliche Empfindung musikalisch darstellen: „Songs of Love“.

Die Harfenistin Gesine Dreyer

hatte seit 1981 Unterricht bei Julie Hahn und gewann 1986 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert und Preis der Hamburger Philharmoniker. Ab 1986 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Julie Hahn, ab 1988 bei Maria Graf. Während des Studiums war sie Mitglied bei der Jungen Deutschen Philharmonie.

 

Gesine Dreyer, Harfe

1991 beendete sie das Studium und gewann den Förderpreis des Deutschen Hochschulwettbewerbs. Im Anschluss arbeitet sie als Harfenistin an der Oper Frankfurt bevor sie 1993 Soloharfenistin beim Opernhaus Kiel wurde. Inzwischen arbeitet sie als freie Musikerin bei den norddeutschen Orchestern wie dem Opernhaus Kiel, dem Theater Lübeck, der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Orchester des Norddeutschen Rundfunks Hannover.

Neben der Tätigkeit im Orchester begann 1995 die erste Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, von 1997 bis 2001 als Vertretung der Harfenprofessur. Seit 2001 arbeitet sie als Dozentin für Haupt- und Nebenfachstudenten an der Musikhochschule Hanns Eisler, seit 2009 an der Musikhochschule Lübeck.

Ihr besonderes Interesse gilt neben der Orchesterarbeit auch den kleineren Besetzungen. Kammermusikalisch sind dies klassische Harfentrios mit Violine und Violoncello, aber auch moderner Musik. Für Manfred Stahnke spielte sie einige Uraufführungen von mikrotonaler Musik.

 

Posaunenquartett opus 4

 

DIE KÜNSTLER DER SAISON 2012

 

 

 

 

Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen

Die israelische Pianistin Yaara Tal (* 27. Februar 1955 in Kfar Saba) und der deutsche Pianist Andreas Groethuysen (* 2. September 1956 in München) gehören als Duo Tal & Groethuysen international zu den bekanntesten Klavierduos der Gegenwart.
Yaara Tal erhielt ihre Ausbildung in Israel bei Ilona Vincze und Arie Vardi, bevor sie nach Deutschland ging, um ihre Studien bei Hugo Steurer und Ludwig Hoffmann abzuschließen. Andreas Groethuysen, Sohn von Herbert Groethuysen, studierte bei Ludwig Hoffmann und in London bei Peter Feuchtwanger.
Seit 1985 treten die beiden weltweit als Klavierduo auf und konnten sich seitdem in den wichtigsten Zentren des Musiklebens (z.B. Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie Berlin, Teatro alla Scala, Tonhalle Zürich) und bei renommierten Festivals (etwa Klavierfestival Ruhr, Piano-Festival La Roque d´Anthéron, Salzburger Festspiele) etablieren.
Daneben haben sie sich auch durch zahlreiche CD-Produktionen international einen Namen gemacht. Bei dem Label Sony Classical veröffentlichten sie seit Ende der 80er-Jahre nicht nur Aufnahmen mit zentralen Werken der Klavierduo-Literatur, sondern widmeten sich auch unbekannteren Komponisten. Für ihre Aufnahmen erhielten sie zahlreiche Preise wie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den Echo Klassik und den Cannes Classical Award.

 

 

 

Kammerchor consonare

Das Ensemble

Der Kammerchor consonare wurde 2002 von Chorleiterin Almut Stümke und Sänger Marcus Stäbler gegründet. Das Ensemble besteht heute aus rund 30 erfahrenen Sängerinnen und Sängern und widmet sich in erster Linie der skandinavischen Chormusik. 2006 nahm das Ensemble am Deutschen Chorwettbewerb „mit sehr gutem Erfolg“ teil.

 

Die Chorleiterin

Almut Stümke, aufgewachsen in Nordfriesland, erhielt mit 4 Jahren ihren ersten Instrumentalunterricht. Nach dem Studium der Kirchenmusik in Hamburg bei Prof. H. Pardall und Prof. C. Trantow, in Malmö (Schweden) und in Lübeck bei Prof. G. Müller-Lorenz nahm sie mehrfach an Kammerchorseminaren von Eric Ericson sowie an Meisterkursen bei Wolfgang Schäfer, Frieder Bernius und Robin Gritton teil. Nach einer Anstellung als Kirchenmusikerin ist Almut Stümke als freie Chorleiterin und Stimmbildnerin in Hamburg und Norderstedt tätig und arbeitet unter anderem als Dozentin für Chorleitung am Hamburger Konservatorium. Sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikrates.

 

 

 

Viviane Chassot

Viviane Chassot, geboren in Zürich, erhielt ihren ersten Akkordeonunterricht im Alter von 12 Jahren. 2006 beendete sie das Konzertdiplomstudium an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) bei Teodoro Anzellotti. Sie ist Gewinnerin des Kranichsteiner Musikpreises 2004 in Darmstadt und Stipendiatin verschiedener Stiftungen, u.a. der Friedl Wald- und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.

Mittlerweile pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin im In- und Ausland, mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem NDR Hamburg. Sie war Gast bei internationalen Festivals wie „Sommets Musicaux de Gstaad“, Davos Festival, „les muséiques“, Basel oder dem Festival Rümlingen.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Musik, was sich in der Zusammenarbeit mit Ensembles wie Contrechamps Genf, Collegium Novum Zürich, Klangforum Wien und Ensemble modern Frankfurt zeigt. Immer wieder arbeitet sie direkt mit Komponisten zusammen, so z.B. mit Heinz Holliger, Beat Furrer, Michael Pelzel, Toshio Hosokawa, Roland Moser, Henri Dutilleux, Jörg Widmann, Friedrich Cerha, Arman Gushchyan und Bernhard Lang.

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich Viviane Chassot mit derTranskription alter Musik auf dem Akkordeon und bringt so die reichhaltigen Gestaltungsmöglichkeiten des Instrumentes zum Ausdruck. Im Zentrum steht die Musik aus Barock und Klassik. In ihren Interpretationen vereinen sich historische und stilgerechte Aufführungspraxis mit hoher Musikalität und den Besonderheiten und Vorzügen Ihres Instruments, was die Musik in neuem Licht erscheinen lässt.

 

 

 

ClarinoBelcanto

Das Ensemble Wittlieb/Sheibels/Reichel wurde 1999 als „Cantoclarino“ gegründet. Im Jahre 2002 nahm man eine Umbenennung in „ClarinoBelcanto“ vor und musiziert seitdem in der Besetzung Sopran (Heike Wittlieb), Trompete/Corno da caccia (Thomas Sheibels), Violoncello (Frauke Rottler-Viain) und Roman Reichel (Cembalo/Orgel).
Die erfahrenen Musiker, die sich in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, aber auch in großbesetzten Aufführungen einem Namen gemacht haben, setzen sich mit dieser Ensemble-Neugründung besonders für die Wiederentdeckung originaler Literatur aus dem Barock für Sopran, Trompete/Corno da caccia und Basso Continuo ein. Neben der lebendigen Auseinandersetzung mit der Barockmusik im Geiste der historischen Aufführungspraxis werden aber auch neuere Kompositionen für Sopran und Cembalo/Orgel und Werke für Trompete und Orgel bis hin zur Moderne gerne erarbeitet.

 

 

Madrigalchor Kiel

Der Madrigalchor Kiel wurde 1990 von seiner Leiterin Friederike Woebcken gegründet. Die 34 Sänger und Sängerinnen kommen aus Kiel und Umgebung. Der Chor hat sich weit über den norddeutschen Raum hinaus einen Namen als Spitzenensemble auf dem Gebiet der A-cappella-Chormusik gemacht. Einen Schwerpunkt bilden dabei Chorwerke aus dem skandinavischen Repertoire der Romantik und der Moderne.

 

 


   

Duo Barbara Dennerlein / Drori Mondlak

Angeregt durch ein erstes Kirchenorgelkonzert von Barbara Dennerlein bei den Bachtagen in Würzburg 1994 begann eine intensive Beschäftigung mit der „Königin der Instrumente“, der Kirchenorgel. Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels gelingt es Barbara Dennerlein, mit unter anderem von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten voll auszuschöpfen und das doch etwas träge Instrument zum swingen zu bringen. Der Zuhörer wird in neue Klangwelten entführt, einer Mischung aus Jazz in weitestem Sinne mit zum Teil klassischen Elementen.