Vorverkauf der Konzertkarten:


Ahlmannsche Buchhandlung, Bordesholm
04322 4311

Reservierung
04322 4437052
oder per
­Mail

Frühjahrskonzerte 2023

Christuskirche,Sonntag, 12. März 2023, 17 Uhr

Hyperion Trio: Leidenschaft und Innigkeit – große Klaviertrios der Romantik

Oliver Kipp – Violine, Katharina Troe – Violoncello, Hagen Schwarzrock – Klavier

Das Hyperion Trio, eines der führenden deutschen Klaviertrio-Ensembles, war schon 2014 in Bordesholm zu Gast. Jetzt kehrt es mit zwei Gipfelwerken des romantischen Klaviertrios in die Christuskirche zurück. Felix Mendelssohn Bartholdys 2. Trio c-Moll op. 66 verbindet feingliedrige Kompositionskunst und packenden Ausdruck. In seiner emotionalen Unbedingtheit ist es mit Peter Tschaikowskys großem Trio a-Moll op. 50 verwandt, das den Künstlern alles abfordert und uns beim Hören in ein unwiderstehliches Wechselbad der Gefühle taucht. Das 1999 gegründete Hyperion Trio gewann 2001 den Internationalen Brahms-Kammermusik-Wettbewerb im österreichischen Pörtschach. Viele weitere Auszeichnungen, prämierte CD-Aufnahmen und Konzerte in zahlreichen Ländern folgten. 2016 begründete das Ensemble das reizvolle Kammermusik-Festival „Klanginsel Helgoland“.

 

Klosterkirche, Sonntag, 16. April 2023, 17 Uhr

percussion posaune leipzig: J. S. Bach und der weiße Hai im Alpensee

Marton Palko, Matthias Büttner – Tenorposaune, Wolfram Dix – percussion/drums, Joachim Gelsdorf – Bassposaune

Einen zweiten Anlauf in Richtung Bordesholm unternimmt das Ensemble „percussion posaune leipzig“, das schon für 2022 angekündigt war, doch coronabedingt kurzfristig absagen musste. So erleben wir erst jetzt, was es mit dem Motto „J. S. Bach und der weiße Hai im Alpensee“ auf sich hat. Nun, wenn drei Posaunisten und ein Schlagzeuger zusammen ein Konzert spielen, ist das schon für sich genommen ein Erlebnis. Wenn dann die dargebotene musikalische Bandbreite sich vom englischen Komponisten Thomas Morley, einem Shakespeare-Zeitgenossen und J. S. Bach (der sich bei Leipziger Musikern gewissermaßen von selbst versteht) bis zum „Weißen Hai im Alpensee“ des Österreichers Christoph Wundrak erstreckt, ist Hochspannung mit „percussion posaune leipzig“ garantiert. Ob der aus den Alpen gekommene Weiße Hai es nach dem Bordesholmer Konzert über die Eider auch noch bis zur Ostsee schafft?

 

Klosterkirche, Sonntag, 30. April 2023, 17 Uhr

Günter Brand, Orgel: Chromatissimo – auf der Suche nach mehr…

(Eröffnung der „Altholsteiner Orgelkonzerte“)

Das Motto der „Altholsteiner Orgelkonzerte“ 2023, die wieder in der Bordesholmer Klosterkirche von Günter Brand eröffnet werden, weist auf die vielen unterschiedlichen Klangfarben der Orgelmusik hin. „Chromatissimo – auf der Suche nach mehr…“ lädt uns dazu ein, hörend mit auf die Suche nach der Vielfalt der Klangfarben zu gehen. Die Orgel der Klosterkirche verfügt über 38 Register auf drei Manualen, besitzt ein romantisches Schwellwerk und eine elektronische Setzeranlage. Zu den Besonderheiten der „Altholsteiner Orgelkonzerte“ gehört, dass es jährlich ein Pflichtstück gibt, das in allen Konzerten der Reihe erklingt. Diesmal ist es das große e-moll-Praeludium von Nicolaus Bruhns (1665–1697). Nach dem Konzert besteht Gelegenheit für Gespräche auf der Orgelempore. Ein detailliertes Programmheft der Konzertreihe befindet sich in Vorbereitung. Der Eintritt für dieses Konzert ist frei, um eine Spende als Beitrag zur Deckung der Kosten wird gebeten. Günter Brand studierte Kirchenmusik in Hamburg und Lübeck (A-Diplom), ist als konzertierender Organist sowie in der Popularkirchenmusik-Ausbildung tätig und erteilt Klavierunterricht an der Musikschule Kronshagen. Seit 2015 wirkt er als Kantor und Organist an der Klosterkirche Bordesholm,

 

Klosterkirche, Sonntag, 14. Mai 2023, 17 Uhr

Madrigalchor Kiel: „Ich bin vergnügt in meinem Glücke“

Leitung: Friederike Woebcken

Mitten im Wonnemonat Mai 2023 präsentiert der Madrigalchor Kiel unter der Leitung von Friederike Woebcken ein vergnüglich-vielseitiges Programm. Es stellt zwei Solokantaten J. S. Bachs in spannungsvolle Beziehung zu Vertonungen der Komponisten György Ligeti (Ungarn), Vic Nees (Belgien) und Jan Sandström (Schweden). In Neesʼ Magnificat-Vertonung führen Chor und Solosopran einen lebendigen Dialog. Bachs Solokantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51 zählt zu den virtuosesten Werken des Spätbarock und stellt höchste solistische Anforderungen an Sopran und Trompete. Der Kante „Ich bin vergnügt in meinem Glücke“ BWV 84 fehlt das textliche Pathos der Barockdichtung; stattdessen finden wir Gedanken der frühen Aufklärung: „Vergnügt“ zu sein bedeutete damals ein Lob der Zufriedenheit, wobei Text und Musik auch wirklich den Eindruck heiterer Gelassenheit vermitteln. Musikalische Partner des Madrigalchores Kiel sind das für sein stilbewusst-lebendiges Spiel gefeierte „Ensemble Schirokko“ (Hamburg) und die überragende Sopranistin Magdalene Harer. Deren schwerelos-strahlende Stimme wird die Klosterkirche mit paradiesischen Klängen füllen.

 

 

Für Interessierte steht hier der aktuelle Flyer zum Download bereit.